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Felix de Cuveland

Korrespondent, WDR

Leben im Nahen Osten - das ist jeden Tag aufs Neue spannend. Das Erste, was man lernt: "Die Araber" gibts genauso wenig wie "den Islam". Statt dessen entdeckst du tausend Spielarten und Schattierungen. Es liegen Welten zwischen Ländern wie Jordanien, Syrien und Dubai. 

Und die Radikalen, die Fanatiker? Vorurteile helfen nicht weiter. Man muss sich die Wurzeln anschauen. Der Extremismus einiger weniger Menschen hat seine Ursachen. Sie liegen vor allem im israelisch-palästinensischen Konflikt und in der Rolle, die der Westen in dieser Region gespielt hat und immer noch spielt – militärisch und politisch. 

Es ist die ganze Vielfalt des Orients, über die wir berichten. So richtig gepackt hat es mich vor zehn Jahren, als ich zum ersten Mal als Vertreter für die damalige ARD-Korrespondentin nach Jordanien kam. Inzwischen bin ich in ihre Fußstapfen getreten und lebe seit 2008 in der Hauptstadt Amman. Vorher: Jobs in Hamburg, Kiel, Bonn und Köln - als Rechtsanwalt, Zeitungsredakteur, Agentur-Reporter und Radioredakteur. Der große "Kick" aber ist und bleibt für mich der Nahe Osten.